Buchreihe

 

Paare in der heutigen Zeit: Zusammenhalt, Regulation und Konflikte

Wie können Paarbeziehungen in der heutigen Zeit charakterisiert werden? Sind sie von der Autonomie der Partner geprägt oder ist im Gegenteil das «wir-Paar» oder das «wir-Familie» wichtig? Kapseln sich die Paare ab oder sind sie offen für die Welt, die sie umgibt? Wird die Gleichstellung von Mann und Frau in den Bereichen Rolle und Macht gelebt oder behalten weiterhin traditionelle Muster die Oberhand?
Dieses Buch zeigt, dass eine Vielzahl von partnerschaftlichen Interaktionsformen existieren und nicht ein einziges Modell praktiziert wird. Diese Formen hängen vom gesellschaftlichen Status und von der gesellschaftlichen Beteiligung der Paare ab. Weiter spielt auch eine Rolle, wo das Individuum in seinem Lebenslauf steht. Die mit diesen Formen verbundenen Probleme und der Zufriedenheitsgrad sind sehr verschieden. Eine Sozialstudie über das Funktionieren von Paaren in der heutigen Zeit ist nicht nur daher interessant, weil es sich um eine Gruppe handelt, die für die Lebensgestaltung des Individuums und seine gesellschaftliche Integration essenziell ist. Von Interesse sind auch die gesellschaftlichen und politischen Fragen, die durch die familiären Veränderungen während der letzten dreissig Jahre hervorgerufen werden.

Soziale Ungleichheit in der Schweiz. Strukturen und Wahrnehmungen

Mit der Diskussion um Managergehälter, Abgangsentschädigungen und Börsengewinne ist die Ungleichheit wieder vermehrt ins Bewusstsein der Leute zurückgekehrt. Viele fragen sich gegenwärtig, ob die Zeit des Ausgleichs und der Wohlstandsgewinne für alle vorbei sei und sich die Schweiz zu einem Land entwickle, in dem eine schmale Oberschicht einer breiten Unterschicht gegenübersteht. Die Autoren analysieren die bestehenden Ungleichheitsstrukturen und kontrastieren sie mit den Wahrnehmungen, Einschätzungen und Veränderungswünschen der Bevölkerung. Es zeichnet sich ein differenziertes und spannendes Bild einer in gewissem Sinne desillusionierten Gesellschaft ab: Die Mehrheit der Bevölkerung beklagt das wachsende Ausmass der Ungleichheit und wünscht sich eine Gesellschaft mit weniger Ungleichheit. Die Chancen für Veränderungen werden aber kritisch eingeschätzt – dies nicht zuletzt deshalb, weil die traditionellen (Um-)Verteilungsinstanzen des Staates und des Marktes stark an Legitimität und Vertrauen eingebüsst haben.

Risikodiskurse. Die Dynamik öffentlicher Debatten über Umwelt- und Risikoprobleme in der Schweiz

Umwelt- und Risikoprobleme entstehen nicht von sich aus – sie sind gemacht. Ihre gesellschaftliche Aktualität und Dringlichkeit hängt von der Bildung eines öffentlichen Problembewusstseins ab. Dahinter stehen komplexe gesellschaftliche Prozesse und Interessen. Diese Zusammenhänge werden auf der Grundlage einer Datenbank mit mehr als 20 000 Zeitungsartikeln untersucht. Vier Fallstudien liefern dabei vertiefte Einsichten in das Funktionieren von Umwelt- und Risikodiskursen während des vergangenen halben Jahrhunderts: die Gewässerschutzdebatte, die Auseinandersetzung um die Atomenergie, den Aufstieg und Niedergang des Themas «Waldsterben» sowie die Konflikte um die Reproduktions- und Gentechnologie.

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Medientexte zwischen Autor und Publikum. Intertextualität in Presse, Radio und Fernsehen

Medien bilden die Realität nicht direkt ab – sie wählen Informationen aus, die sie dann verarbeiten und verändern. Dieser Prozess wirft verschiedene Fragen auf: Wie kommen Medien zu Informationen? Wer schreibt die Texte? Wie werden die Informationen verändert? Was weiss das Publikum über den Produktionsprozess von Medientexten? Wie schätzt das Publikum Medientexte ein? Mediale Realität ist kein einheitliches Konstrukt, sondern eine Klitterung, eine Art «Patchwork» aus verschiedenen Realitäten. Der Rückgriff auf dominante Deutungsmuster, Bewertungen und Perspektivierungen verleiht dabei der Interpretation der Ereignisse ein gewisses Mass an Einheitlichkeit.

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Frauen- und Gleichstellungsatlas Schweiz

Der Frauen- und Gleichstellungsatlas stellt die regionalen Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter in einer vergleichenden Weise dar.

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Sozialbericht 2000

Der Sozialbericht hat zum Ziel, wesentliche Entwicklungstendenzen der Schweizer Gesellschaft nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Zusammenfassung (PDF-Dokument, nur in Englisch)

Zwischen den Generationen. Frauen und Männer im mittleren Lebensalter

Das mittlere Lebensalter wird in dieser Forschungspublikation gleichzeitig aus psychologischer und soziologischer Perspektive beleuchtet. Die gesellschaftlichen Wandlungen des mittleren Lebensalters als auch das persönliche Lebensgefühl von Frauen und Männern zwischen 40 und 64 Jahren werden vorgestellt und anhand einer in der Schweiz durchgeführten empirischen Studie illustriert.